Der Liebesfluch vom Leutschenbach

Beim Schweizer Fernsehen geht dieses Jahr das Beziehungskiller-Virus um. Drei der attraktivsten Moderatorinnen sind nun wieder Single

Sacha Ercolani

Die erste TV-Schönheit, die sich in diesem Jahr mit dem Trennungs-Virus infizierte, war Patrizia Laeri (32). Niemand kommentiert die Börse beim Schweizer Fernsehen charmanter als sie - und trotzdem wurde die Schöne mit den blauen Augen im Januar von Ehemann Patrick (33) verlassen. «Manchmal bin ich vorlaut, forsch, rauflustig. Und nebenbei habe ich ein ziemliches Autoritätsproblem», sagte Laeri einst über ihre Schwächen. Ob deshalb ihre langjährige Beziehung scheiterte, wollte die Zürcherin nicht verraten.

Cécile Bähler, Claudia Weber: home alone

Auch die Berner Wetterfee Cécile Bähler (29), die, falls sie ihren Job beim Fernsehen einmal verlieren sollte, locker als Model arbeiten könnte, hats erwischt: Vor knapp zwei Wochen verkündete die Blondine im «20 Minuten», dass sie und ihr Freund Christian (39) sich getrennt haben. Man habe sich auseinandergelebt, unterschiedliche Zukunftskonzepte gehabt. Bähler: «Die Trennung ist definitiv. Ich bin sehr traurig!»

Und als läge dieses Jahr ein Liebesfluch über den Studios am Leutschenbach, verkündete das SF-People-Magazin «Glanz & Gloria» kürzlich eine weitere Trennung einer Moderatorin des eigenen Senders. Die Beziehung zwischen «Schweiz aktuell»-Gesicht Claudia Weber (33) und ihrem langjährigen Freund ging in die Brüche. Wie die anderen schönen SF-Ladys auch, wollte Weber ebenfalls keine Details zum gebrochenen Liebesglück ausplaudern.

Die Liebe kennt keinen Promistatus - wer im Rampenlicht steht, Erfolg hat und gut aussieht, scheint es definitiv schwerer zu haben, eine glückliche Beziehung zu führen. So sieht es zumindest auch Ex-Miss und Single-Frau Jennifer Ann Gerber, die sich bei ihrem letzten Interview mit dem «Sonntag» zum Thema äusserte: «Es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der Verständnis für meinen Job und den damit verbundenen Umgang mit den Medien hat. Dafür braucht es einen Mann, der eine starke Persönlichkeit hat und selber mit beiden Beinen auf dem Boden steht», antwortete Gerber auf die Frage, ob es als prominente Frau schwieriger sei, einen Mann zu finden. «Man steht immer wieder im öffentlichen Interesse und wird zum Teil auch auf der Strasse oder beim Einkaufen erkannt und angesprochen. Oft wird man beobachtet und bekommt viel Aufmerksamkeit und Komplimente - das ist nicht einfach für einen Partner.»

Überforderte Männer

Auch Paartherapeut Klaus Heer (67) hält Beziehungen zwischen Prominenten und Normalsterblichen für besonders anspruchsvoll: «Viele Männer sind sicher gefordert bis überfordert in ihrer männlichen Rolle, wenn die Partnerin im Rampenlicht steht. Dies ist ein zusätzlicher Risikofaktor für die Beziehung», so Heer. Für künftige Beziehungen gibt der Experte den TV-Ladys einen Ratschlag: «Erfolgreiche Frauen sind beruflich mit Haut und Haaren engagiert. Um daneben eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, muss man eben auch Zeit und Herz investieren.»

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