Lebenseinstellung

Der Hochnebel ist Schuld an Pedro Lenz' Melancholie

Von Haus aus ein Melancholiker: Autor Pedro Lenz (Archiv)

Von Haus aus ein Melancholiker: Autor Pedro Lenz (Archiv)

Während die anderen Kinder bei «Dick & Doof» oder Charlie Chaplin gelacht haben, rührten die Sketche Mundart-Schriftsteller Pedro Lenz zu Tränen. Schon immer habe er gemerkt, dass Melancholie ein wichtiger Teil seines Lebens und Kunst sei, so Lenz.

Er habe eine eher "pessimistische Grundeinstellung" dem Leben gegenüber, "aber das heisst nicht, dass ich keine Lebensfreude habe", sagte Lenz im Gespräch mit dem "St.Galler Tagblatt". Und fügte hinzu: "Ich bin nicht depressiv."

Schuld an der Melancholie ist laut dem Schriftsteller möglicherweise ein Wetterphänomen. Die drei, vier Monate Hochnebel, die man im bernischen Langenthal, dem Geburtsort Lenz', kenne, die seien wie ein Deckel, "das macht einfach melancholisch".

Dennoch ist sich der Berner mit spanischen Wurzeln nicht sicher, ob er am Meer oder auf den Bergen in der Sonne leben möchte, auch wenn er so dem Nebel entkommen könnte.

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