Kino

Depardieu verteidigt umstrittene Dreharbeiten in Tschetschenien

Depardieu sieht in Tschetschenien mehr "Liebe als Hass" (Archiv)

Depardieu sieht in Tschetschenien mehr "Liebe als Hass" (Archiv)

Schauspieler Gérard Depardieu hat seine umstrittenen Dreharbeiten zum Actionfilm «Turquoise» im russischen Ex-Kriegsgebiet Tschetschenien verteidigt. «Ich habe hier mehr Liebe und Freundschaft gesehen als Hass», sagte der gebürtige Franzose vor der ersten Klappe am Mittwoch in der Hauptstadt Grosny.

Der seit Jahresbeginn mit einem russischen Pass ausgestattete 64-Jährige hatte dem tschetschenischen Machthaber Ramsan Kadyrow versprochen, einen Film über das Konfliktgebiet im Nordkaukasus zu drehen.

Kadyrow, dem Gegner Menschenrechtsverstösse bis hin zu Folter und Mord vorwerfen, schmückt sich gerne mit internationalen Stars.

"Sie sehen doch, dass alles in Ordnung ist - sie töten Sie nicht hier", sagte Depardieu zu Journalisten in Grosny. Die Britin Elizabeth Hurley ("Austin Powers"), die die weibliche Hauptrolle spielt, räumte ein mulmiges Gefühl zu Beginn ein. In dem Streifen von Produzent Philippe Martinez jagt Depardieu die Mörder seines Sohnes.

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