Prozess

Debbie Rowe sagt im Prozess um Michael Jackson unter Tränen aus

Debbie Rowe, Ex-Frau von Michael Jackson, am Mittwoch in L.A.

Debbie Rowe, Ex-Frau von Michael Jackson, am Mittwoch in L.A.

Im Zivilprozess um den Tod von Michael Jackson hat Debbie Rowe ausgesagt. Unter Tränen berichtete die frühere Frau des Popstars, dass Jackson nach Kopfhautverbrennungen, die er sich 1984 bei Werbeaufnahmen zugezogen hatte, panische Angst vor Schmerzen hatte.

Ärzte hätten praktisch Schlange gestanden, um ihn mit Medikamenten zu versorgen, erklärte Rowe am Mittwoch. Die Mutter des "King of Pop", Katherine Jackson, geht juristisch gegen den Konzertveranstalter AEG Live vor. Sie wirft dem Promoter vor, die Gesundheit ihres Sohnes aus Profitsucht aufs Spiel gesetzt zu haben.

AEG Live organisierte für den Sommer 2009 geplante Comeback-Konzerte. Der Popstar starb wenige Wochen zuvor. Sein Arzt Conrad Murray, den AEG Live angeheuert hatte, sitzt wegen fahrlässiger Tötung im Gefängnis.

AEG Live weist den Vorwurf der Fahrlässigkeit entschieden zurück. Der Konzertveranstalter argumentiert, dass es die Abhängigkeit von Schmerz- und Schlafmitteln gewesen sei, die Michael Jackson am Ende das Leben gekostet habe. Nach Experteneinschätzung könnten Debbie Rowes Aussagen dies untermauern.

Gemäss Medienberichten trat die Exfrau und Mutter von Jacksons ältesten Kindern Prince und Paris nur widerwillig in den Zeugenstand. Sie stehe auf der Seite von Klägerin Katherine Jackson.

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