Im Film "La ch'tite famille", der ab dem 22. März auch in die deutschschweizer Kinos kommt, macht eine nordfranzösische Familie einen Ausflug nach Paris und wird mit den Eigenarten der Hauptstädter konfrontiert. "Deren Snobismus besteht darin, dass sie sich für intelligenter halten", sagte Boon der Nachrichtenagentur AFP. "Aber der Film erinnert uns daran, dass der eigentliche Reichtum abseits von Ruhm und Erfolg darin besteht, sich um andere zu kümmern."

Er selbst habe sich nie für seine proletarische Herkunft geschämt, sagt der 51-Jährige. "Aber in der Schule habe ich mich für meinen Akzent geniert, und als ich für meinen ersten Auftritt nach Paris kam, war das immer noch so."

Boons Komödie "Bienvenue chez les Ch'tis" von 2008 ist mit mehr als 20 Millionen Besuchern der bisher erfolgreichste französische Film. Er erzählt von einem Postdirektor, der gegen seinen Willen von Südfrankreich in den Norden versetzt wird.