"Tatort"

Dani Levy: Es galt die Unerbittlichkeit des Moments

Die Idee ist nicht neu, aber trotzdem gewagt: Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy hat den neuen Luzerner "Tatort" in einem Durchlauf abgedreht. (Archivbild)

Die Idee ist nicht neu, aber trotzdem gewagt: Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy hat den neuen Luzerner "Tatort" in einem Durchlauf abgedreht. (Archivbild)

Am Sonntag startet der «Tatort» mit einer Luzerner Ausgabe in die neue Krimi-Saison. Die Folge wurde in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. «Man konnte nicht abbrechen oder aufgeben, es galt die Unerbittlichkeit des Moments», sagt Regisseur Dani Levy.

Der Dreh sei eine riesige Herausforderung gewesen, sagte der 60-jährige Drehbuchautor und Filmemacher ("Alles auf Zucker!") der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Schauspieler hätten oft improvisieren und Kameramann Filip Zumbrunn die Unterarme trainieren müssen, um die Kamera 90 Minuten lang halten zu können.

Dass Kommissarin Liz Ritschards Rocksaum bei einem Sprint zerriss, sei nicht geplant gewesen und nun Teil des Films, so Levy. "Chaos auch, weil die Sanitäter nicht auftauchten, obwohl das so nicht im Drehbuch stand."

"Die Musik stirbt zuletzt" um das Ermittlerduo Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) läuft am 5. August um 20.05 Uhr auf SRF 1.

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