Die "Tatort"-Krimis findet Pfister faszinierend, weil sich dieses Format über Jahre hat halten können und sich gleichzeitig verändert, wie er gegenüber der "SonntagsZeitung" betont. "Da lässt sich manches über unsere Zeit und die Gesellschaft herauslesen."

Vom Luzerner "Tatort" ist Pfister allerdings eher enttäuscht, weil er sich zu sehr als Tourismuswerbung für Luzern verstehe, das raffiniert Kriminalistische aber zu wenig pflege. "Das macht ihn dröge und klischiert."

Ganz im Gegensatz zum Münsteraner "Tatort". "Weil er sich selbst parodiert. Das ist anregend. Und weil ich mal in Münster studiert habe", sagt Pfister.