Cornelia Froboess war in den 60er Jahren auf dem Höhepunkt ihrer Teenie-Karriere, nach Riesenhits wie "Diana", "Pack die Badehose ein" oder "Zwei kleine Italiener".

Da war sie immer nur von älteren Herrschaften umgeben, "die waren die Väter, ich das Küken." Davor floh sie dann in die Schauspielerei, "die mir immer schon am meisten Spass gemacht hatte." Vater Froboess, zugleich ihr Manager, war dagegen. Aber sie hat diesen Schritt nach eigenen Worten nie bereut, und sie habe auch in Anspielung auf ihren ersten grossen Hit "Pack die Badehose ein" kein "Badehosen-Syndrom". Die heute 68-Jährige steht zu ihrer Vergangenheit - weil sie eben ein abgeschlossenes Kapitel ist.

In der Schlagerwelt muss man immer jung und hübsch sein. Kommen die Falten, schwindet der Erfolg, und nur einen kenne sie, meint die Froboess, der es über Jahre und Jahrzehnte hin geschafft, sich selber treu zu sein und doch immer wieder Erfolg zu haben, "das ist der Peter Kraus". Den bewundert sie. Wegen seiner Professionalität. Wegen seiner Selbstironie. Sie selbst hat sich nie überreden lassen, in irgendwelchen Nostalgie-Shows noch einmal die Conny-Hits von damals zu singen: "Das wäre eine Parodie geworden, bestenfalls." Sie hält es mit der Schauspielerei. Denn da darf man auch mal getrost nicht so hübsch und ziemlich alt sein.