Comedy

Comedy-Misanthropin Hazel Brugger lacht manchmal innerlich

Die Lachmuskeln der Comedian Hazel Brugger sind nicht stark ausgebildet - das hängt auch damit zusammen, dass der Papst so selten furzt in der Öffentlichkeit. (Archivbild)

Die Lachmuskeln der Comedian Hazel Brugger sind nicht stark ausgebildet - das hängt auch damit zusammen, dass der Papst so selten furzt in der Öffentlichkeit. (Archivbild)

Comedian Hazel Brugger wird wegen ihres misanthropischen Humors gern «die böseste Frau der Schweiz» genannt. Dabei kann sie herzhaft lachen - die Situation muss einfach völlig überraschend sein. Der Papst, der nach einer Ansprache furzt - da könnte sie sich kugeln.

Sie möge es einfach, "wenn eine Dynamik so klar gebrochen wird, dass man als Schock einfach lachen muss", sagte die 23-Jährige der "Zürichsee-Zeitung". Oft aber finde sie Sachen lustig, ohne zu lachen, zum Beispiel Stand-up-Programme von anderen. "Ich darf mich dann einfach nicht in die erste Reihe setzen, sonst denken die Leute: 'Hey, was lauft? Huere arroganti Sau.'"

Brugger, die oft auch ihre Familie ins Programm mit einbezieht - O-Ton: "Wer sein Kind Hazel nennt, der vergisst es auch auf der Autobahnraststätte" - betont, dass sie sich mit ihrer Sippe gut verstehe. Die hätten alle Humor und fänden es megawitzig. Sie behaupte ja auch nicht, sie habe ein schlechtes Verhältnis zur Familie. Nur ein gestörtes.

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