Comedy

Comedian Andreas Thiel hat schon Teil eines Filmbudgets beisammen

Bye, bye Bühne, welcome Leinwand: Der Satiriker Andreas Thiel hat Anfeindungen von "linksalternativ Gekleideten" satt und gibt seine Bühnentätigkeit auf. Das Kino ruft: Seinen ersten Film hat er schon zu fünf Prozent fertig finanziert. (Archivbild)

Bye, bye Bühne, welcome Leinwand: Der Satiriker Andreas Thiel hat Anfeindungen von "linksalternativ Gekleideten" satt und gibt seine Bühnentätigkeit auf. Das Kino ruft: Seinen ersten Film hat er schon zu fünf Prozent fertig finanziert. (Archivbild)

Wegen Anfeindungen von Links hat der Comedian Andreas Thiel beschlossen, das Metier zu wechseln. Er hat ein Drehbuch geschrieben und bereits fünf Prozent des Produktionsbudgets zusammen. Alles privat - als überzeugter Anti-Staatskünstler lehnt er Subventionen ab.

Themen seines Films seien dieselben, die ihn schon als Satiriker beschäftigten, sagte der 46-jährige Berner der "NZZ": "Terrorismus, Veganismus, Pazifismus, die deutschen Einwanderer, die in der Schweiz keine Freunde finden und wieder auswandern wollen, Sterbetourismus."

Und sollte es mit dem Filmbusiness nicht klappen hat Thiel ja immer noch die Literatur als zusätzliches Standbein. Zuletzt sind von ihm erschienen "Humor. Das Lächeln des Henkers" (2015) und "Intellekt mich. Der Kaiser ist trotzdem nackt" (2016). Für 2018 versprochen ist "Politik & Poetik. Tiefseewimperntusche".

Zur Frage, ob sich seine Bücher gut verkauften, sagt Thiel: "Ich verdiene Geld mit den Büchern, kann davon aber kein Schloss bauen."

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