Boulevardmedien

Clooney gibt sich im Streit mit Boulevardblatt unversöhnlich

George Clooney ärgert sich über die "Daily Mail" (Archiv)

George Clooney ärgert sich über die "Daily Mail" (Archiv)

George Clooney gibt sich im Streit mit dem britischen Boulevardblatt «Daily Mail» unversöhnlich. Eine Entschuldigung der Zeitung, die eine angeblich falsche Geschichte über die Familie seiner künftigen Ehefrau publiziert hatte, will der 53-Jährige nicht annehmen.

"Die 'Mail' wusste, dass die Geschichte nicht stimmt und druckte sie trotzdem", schrieb der Schauspieler in einem Statement für die Zeitung "USA Today". Er bezeichnete das britische Blatt als "schlimmste Art von Revolverblatt".

Die Zeitung hatte berichtet, die künftige Schwiegermutter stehe Clooneys Heirat mit ihrer Tochter, der Londoner Menschenrechtsanwältin Amal Alamuddin, skeptisch gegenüber und hätte lieber einen Schwiegersohn, der der islamischen Glaubensgruppe der Drusen angehöre. Der Beitrag wurde inzwischen von der Website entfernt.

Für Clooney war der Bericht zu weit gegangen, zumal die libanesische Familie seiner Verlobten überhaupt nicht den Drusen angehöre. Die "Daily Mail" drucke jede Woche mehrmals frei erfundene Geschichten, ohne dass ihn das störe, schrieb Clooney in einem ersten Protestbrief. Wenn allerdings religiöse Dinge solcher Tragweite betroffen seien, höre der Spass auf.

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