Kussmund

Christa Rigozzi wirft Kunststudenten «eine gewisse Intoleranz» vor

Ein viel gesehenes Sujet: Christa Rigozzi mit Kussmund (Bild Twitter)

Ein viel gesehenes Sujet: Christa Rigozzi mit Kussmund (Bild Twitter)

Zürcher Kunststudenten ärgern sich, dass für ihre Diplomausstellung mit dem Kussmund von Christa Rigozzi geworben wird. Nun hat sich die Moderatorin und Ex-Miss-Schweiz selber zu Wort gemeldet - und wirft die Frage auf, ob die Studenten etwas altmodisch seien.

Auf dem Flyer für die Ausstellung ist - neben zahlreichen anderen Pressefotografien von Obama und anderen - auch Christa Rigozzi zu sehen, wie sie der Kamera einen Kuss zuwirft. Die Studenten kritisieren die Hochschulkommunikation dafür und bezeichnen die Bilder als "platte sexistische Stereotype", wie "Blick" am Dienstag berichtete.

Das Model kann der Kritik nicht viel abgewinnen und fragt sich in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite, ob "eine gewisse Intoleranz in künstlerisch elitären Kreisen" verantwortlich sei für die Kritik am Kussmund. Diesen als "sexistisch" zu bezeichnen, finde sie lustig und auch "etwas altmodisch". Sie sei überzeugt: Viele Studentinnen formten ebenfalls einen Kussmund, wenn sie ein Selfie schiessen.

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