Eine Art Aufschrei ging durch Bevölkerung und Branche, als das Schweizer Fernsehen im Mai bekannt verkündete, dass Christa Rigozzi zusammen mit «Arena»-Moderator Jonas Projer in der neuen SRF-Sendung «Arena/Reporter» vor der Kamera stehen würde.

Die Tessinerin, deren Karriere 2006 als Miss Schweiz ihren Anfang nahm, musste viel Kritik einstecken. Vor allem wurde ihr – und dem SRF – vorgeworfen, sie sei aufgrund ihrer zahlreichen Werbeaufträge nicht unabhängig.

Rigozzi wehrte sich bereits vor der ersten Ausstrahlung der neuen Sendung am 11. Juni. «Nach der Sendung haben die Leute wirklich verstanden, was meine Rolle ist», sagt Rigozzi im Sommertalk auf Tele Züri

Die erste Sendung «Arena/Reporter» vom 11. Juni zum Fall «Kast und die Kesb»

Dort sprach sie nicht nur über das Familienleben mit ihren Zwillingen Zoe und Alessia, die an Silvester 2016 zur Welt gekommen sind. Sondern eben auch über die Kritik, die ihr der Job beim SRF eingebracht hatte.

«Ich habe mich sehr wohl gefühlt»

«Ich habe mir die erste Sendung am Tag danach angesehen und ich war sehr zufrieden», sagt sie. Und zu ihrer Rolle in der Polit-Sendung: «Ich vertrete das Publikum – das funktioniert.» In dieser Rolle habe sie sich «sehr wohl gefühlt». Als Moderatorin habe sie ja bereits zehn Jahre Erfahrung. Aber: «Man kann immer besser werden, das ist klar.»

Nach elf Jahren im Rampenlicht geht Rigozzi gemäss eigener Aussage locker um mit Kritik. «Ich bin noch stärker geworden», sagt sie. Und: «Wenn die Leute meinen Job kritisieren, dann ist das völlig ok. Ich mache das ja in der Öffentlichkeit.»

Beim Privatleben zieht sie allerdings die Grenze. «Sollte jemand meine Kinder oder meinen Mann kritisieren, würde ich das nicht akzeptieren.» (smo)

Christa Rigozzi

Christa Rigozzi

In elf Jahren von der Miss Schweiz zur Politjournalistin. Das schafft nur eine: Christa Rigozzi. Überhaupt scheint der schönen Tessinerin alles zu gelingen.