Das Problem vieler staatlicher Schulen sei der Leistungsdruck, schreibt sich der 65-Jährige in der "Schweizer Illustrierte" den Kummer von der Seele. Es bedürfe dringend einer "Bildungsrevolution", denn die Vorstellung von Schule habe sich seit dem 19. Jahrhundert kaum verändert. "Auch heute wird Tausenden von neugierigen Kindern schon am ersten Schultag jede Fantasie und Begeisterung geraubt."

Umso idyllischer scheint ihm die Steiner-Schule in der Solothurner Weststadt, an der er regelmässig vorbeispaziert, "wenn ich mich über politische Fehlentscheide und menschliche Ignoranz aufrege". Abgesehen davon, dass er allzeit freudig willkommen geheissen werde, erlebe er da, "mit welcher Zuversicht und mit welch grossherzigem Feeling die zukünftige Erwachsenengesellschaft auf ihre Leben vorbereitet wird".