Die Trauung wurde gegen 19.30 Uhr im romanischen Kirchlein vollzogen, als es draussen stockdunkel war und der Schnee in dicken Flocken fiel. Die Braut trug ein langes, weisses Kleid und schützte ihren Kopf mit einer Kapuze. Knapp einhundert Gäste, darunter Fürst Albert von Monaco, wohnten der Zeremonie bei.

Sicherheitsleute hielten die Schar von Presseleuten und die Neugierigen fern, die die in der Regenbogenpresse angekündigten Trauung beobachten respektive fotografieren wollten. Das Fürstenhaus von Monaco hatte Berichte über die bevorstehende Trauung nicht kommentieren wollen.

"Gäste von hinten gesehen"

"Wir haben die Gäste von weitem und von hinten gesehen", sagte ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Sie seien in Kleinbussen mit getönten Scheiben vorgefahren. Die Gesellschaft in Abendgarderobe bewegte sich unter grossen, schwarzen Regenschirmen durch den Schnee.

Die Vorbereitungen für das Fest hatten den ganzen Samstag gedauert. Die Kapelle war mit Blumen geschmückt worden, und lichtstarke Lampen waren installiert worden. Diese sollten den mit einem Teppich bedeckten Weg zum Portal der kleinen Kirche ausleuchten. Die Blumen waren nach Angaben von AFP aus Paris geliefert worden.

Zelebriert wurde die Trauung von einem aus Monaco angereisten Priester. Für das Hochzeitsmahl soll sich die Gesellschaft dann in den Nobel-Ferienort Gstaad begeben haben.

Mit Gstaad verbunden

Das People-Magazin "Hello" wusste zu berichten, dass Tatiana Santo Domingo mit der Region Gstaad sehr verbunden sei. Sie habe die ersten 15 Jahre ihres Lebens in Gstaad verbracht. Diesen Ferienort sucht auch die monegassische Fürstenfamilie immer wieder auf.

Tatiana Santo Domingo und Andrea Casiraghi heirateten am 31. August 2013 in Monaco. Ihr gemeinsamer Sohn Sacha wurde am 21. März 2013 in London geboren. Santo Domingos 2011 verstorbener Grossvater war einer der reichsten Kolumbianer. Er besass mehrere grosse Unternehmen im Land.