Movember
Carlo Janka macht den Schnauzer

Nicht wenige Prominente lassen sich im Novemebr einen Schnauz wachsen, um damit auf eine weltweite Aktion für Prostata-Krebs hinzuweisen. George Clooney, Brad Pitt und sogar Carlo Janka: Sie alle tragen den Oberlippenbart, Insignium der Männlichkeit.

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Carlo Janka macht den Schnauzer
11 Bilder
Auch die Mode setzt auf Schnauz: Mannequin in Brasilien
Grandseigneur des Schnurrbarts: Dieter Meier («Yello»)
Vorreiter des Moustache: Hamish Bowles (Vogue-Chefredaktor)
Brad Pitt, Sexsymbol und Schnauzbartträger
Willkommen im Klub: Sean Penn
George Clooney, ultimativer Stilkönig, hier mit Schnauz (aktuell trägt er wieder «unten ohne»)
Johnny Depp kümmert sich nicht um Zeiterscheinungen und trägt seit eh und je Oberlippenbart
Macht den Moustache zum Markenzeichen: Borat alias Sasha Baron Cohen
Tranquillo Barnetta, beim Spiel von Schalke 04 gegen Arsenal London
Wurde einst als letzter Schnauzträger des Bundesrates verspottet: Samuel Schmid

Carlo Janka macht den Schnauzer

Mit spriessendem Schnurrbart auf eine Krebsart aufmerksam machen, die häufigste Krebsart bei Männrn überhaupt - jährlich gibt es 6000 Neuerkrankungen.

Carlo Janka, Barnetta und Co. macht bei der Aktion Movember mit, einer Bewegung, die mit spriessenden Schnurrbärten das Bewusstsein für Prostatakrebs stärken will. Die Mo Bros, so werden Movember-Teilnehmer genannt, sammeln mit ihren Schnauzern Spendengelder. Der Begriff Movember setzt sich zusammen aus dem Aktionsmonat November und dem Anfangsbuchstaben von Moustache (englisch Schnauz).

Haare für einen guten Zweck

In Subkulturen trägt man(n) seit geraumer Zeit Schnauz unabhängig vom karitativen Zweck, vielleicht in Anlehnung an die Umstürzler während der Französischen Revolution, die allesamt Schnauz trugen. Und ebenso unabhängig von der öffentlichen Meinung, in welcher Haare unterhalb der Nase seit jeher einen schweren Stand hatten. Die damit verbundenen Assoziationen und Vorurteile sind selten wohlgesinnt, schliesslich stammt der typische Schnauzträger aus Hinterfultigen, hat keine Freundin und schaut schlechten Porno. Dort treten auch seine Vorbilder auf, was dem Schnauz den wenig schmeichelhaften Spitznamen «Pornobalken» bescherte.

So bemerkte die «SF»-Moderatorin Steffi Buchli beim Anblick von Tranquillo Barnetta mit Schnauz Anfang November via Twitter: «Grooosss! Tranquillo Barnetta hat movember p*balken».» In ick.ch stellte sie dann klar, was sie unter dieser Bezeichnung versteht: «Prolo-Balken natürlich».