Wohltätigkeit

Carla Bruni-Sarkozy will sich um Obdachlose und Gefangene kümmern

Frankreichs First-Lady Carla Bruni

Frankreichs First-Lady Carla Bruni

Frankreichs Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy will sich mit ihrer Kultur- und Bildungsstiftung um Obdachlose, Gefangene und Behinderte kümmern. Zudem werde die Organisation gegen den Analphabetismus kämpfen, der in Frankreich drei Millionen Erwachsene betreffe.

Das sagte die aus Italien stammende Sängerin der Monatszeitschrift "La Tribune et moi" in einem Interview. Sie wolle dazu private Gelder sammeln, um Hilfsprojekte zu finanzieren.

"Indem wir uns für Bildung und Kultur interessieren, gehen wir das Problem der sozialen Ausgrenzung an der Wurzel an", sagte das frühere Top-Model, das seit Anfang 2008 mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy verheiratet ist. Ziel sei es auch, den Zugang junger Franzosen zu Spitzenschulen und Universitäten zu verbessern. Dabei werde es Stipendien geben, die sich in Zusammenarbeit mit dem Modemacher Jean-Paul Gaultier vor allem auf den Modebereich und Kunst konzentrierten. Ausschreibungen für Projekte will Bruni demnächst auf einer Internet-Website veröffentlichen.

Bruni ist seit letztem Herbst bereits Ehrenbotschafterin des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds betreut hunderte Programme in 136 Ländern.

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