Carl Hirschmann
Carl Hirschmann darf nach Südfrankreich fliegen

Der Zürcher Nachtclubbesitzer und Milliardärssohn Carl Hirschmann darf trotz einer laufenden Strafuntersuchung nach Südfrankreich fliegen, wie die Zeitung «Sonntag» in einer Vorabmeldung am Samstag berichtet.

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Hirschmann kommt in Genuss einer Sonderbewilligung der Zürcher Staatsanwaltschaft. Dies nach Hinterlegung einer Fluchtkaution von wiederum 500 000 Franken. Der zuständige Staatsanwalt Daniel Kloiber bestätigte entsprechende Informationen vom «Sonntag».

Hirschmann wuchs in Südfrankreich auf. Anfang November 2009 wurde er verhaftet. Der Milliardärserbe sass für drei Tage in Untersuchungshaft und wurde wegen mehreren Delikten angeklagt, darunter sexueller Nötigung.

Ende März 2010 wurde der Clubbesitzer erneut festgenommen, nachdem er Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben soll. Wegen der verschiedenen Verfahren wurden ihm ursprünglich auch die Reisepapiere abgenommen. Eine erste Kaution betrug bereits eine halbe Million Franken.
Die ausführlichen Hintergründe morgen im «Sonntag».