Raserunfall

Caitlyn Jenner droht Strafverfahren nach tödlichem Unfall

Caitlyn Jenner - hier letzten Monat bei der Entgegennahme des Arthur Ashe Preises für Mut - soll an einem tödlichen Raserunfall beteiligt gewesen sein (Archiv)

Caitlyn Jenner - hier letzten Monat bei der Entgegennahme des Arthur Ashe Preises für Mut - soll an einem tödlichen Raserunfall beteiligt gewesen sein (Archiv)

Caitlyn - ehemals Bruce - Jenner droht wegen ihrer Rolle bei einem tödlichen Autounfall im Februar ein Strafverfahren. Die Polizei im Bezirk Los Angeles will ihre Ermittlungen kommende Woche der Staatsanwaltschaft übergeben. Sie soll gerast sein.

Jenner sei bei dem Auffahrunfall auf einer Küstenstrasse nahe Malibu angesichts der Verkehrslage zu schnell gefahren, teilte der Ermittler Richard Curry der "Los Angeles Times" mit. Die Staatsanwaltschaft könnte nach Prüfung des Falls Anklage wegen Totschlags erheben, heisst es. Nach Angaben der Zeitung könne dies im Falle einer Verurteilung zu einem Jahr Haft führen.

Eine 69-jährige Frau war bei dem Unfall gestorben, als vier Autos ineinanderrasten. Jenner kam unverletzt davon, mehrere Menschen wurden in Spitäler gebracht. Die Stiefkinder des Todesopfers gehen bereits mit einer Zivilklage gegen Jenner vor. Auch eine bei der Karambolage verletzte Talentmanagerin aus Hollywood hatte Klage eingereicht.

Caitlyn Jenner hiess zum Zeitpunkt des Unfalls Anfang Februar mit Vornamen noch Bruce. Der Stiefvater von TV-Star Kim Kardashian und ehemalige Zehnkampf-Olympiasieger outete sich inzwischen als transsexuell und lebt jetzt als Frau.

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