Spritztour

Busse für Justin Bieber nach Golfwagen-Spritztour in Bad Ragaz SG

Ärger mit der Schweizer Justiz: Justin Bieber musste vor seinem Konzert in Bern Mitte Juni wegen einer Spritztour in einem Golfwagen bei der Polizei antraben. (Archivbild)

Ärger mit der Schweizer Justiz: Justin Bieber musste vor seinem Konzert in Bern Mitte Juni wegen einer Spritztour in einem Golfwagen bei der Polizei antraben. (Archivbild)

Weil er in einem nicht für die Strasse zugelassenen Golfwagen durch Bad Ragaz SG kurvte, muss der kanadische Popstar Justin Bieber 1000 Franken Busse zahlen. Zudem verknurrte die Staatsanwaltschaft den 23-Jährigen zu einer bedingten Geldstrafe von 15'000 Franken.

Der schwerreiche Teenie-Schwarm hat bis am Montag Zeit, Rekurs gegen den Strafbefehl der St. Galler Staatsanwaltschaft einzulegen. Danach wird dieser rechtskräftig, wie der "Blick" am Samstag meldete. Die unerfreuliche Post wurde Bieber am 4. Juli zugestellt.

Die illegale Ausfahrt genehmigte sich der Popstar drei Tage vor seinem Konzert, das am 15. Juni im Berner Stade de Suisse stattfand. Nach ein paar Runden auf dem Golfplatz fuhr Bieber am Steuer eines Golfkarren mit einem Begleiter durch das Städtchen und kurvte neben Autos auf der Strasse herum.

Bieber musste noch während seines Aufenthalts in der Schweiz und vor seinem Schweizer Konzert bei der Kantonspolizei St. Gallen persönlich zur Einvernahme erscheinen.

Der Sänger kam in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Erst im Mai beglich er in Brasilien die Rechnung für ein von ihm vor fast vier Jahren hinterlassenes Graffiti an einem historischen Hotel in Rio de Janeiro in der Höhe von 6000 Dollar. Zu seinen weiteren Vergehen zählen unter anderem Trunkenheit am Steuer, Vandalismus, Prügeleien mit Fotografen sowie Autorennen.

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