Verurteilt

Bushido muss Entschädigung für «bösartige» Äusserung zahlen

Hätte besser den Mund gehalten: Bushido muss wegen geäusserter Schmähkritik blechen (Archiv)

Hätte besser den Mund gehalten: Bushido muss wegen geäusserter Schmähkritik blechen (Archiv)

Bushido muss an die Teilnehmerin einer TV-Show eine Entschädigung von 9600 Franken zahlen. Der Rapper hatte sich unter anderem in einem sozialen Netzwerk abfällig über die «Big-Brother»- Bewohnerin geäussert und dabei auch Schimpfwort gebraucht.

Das geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Berlin hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das Gericht sprach von Schmähkritik und sah die Persönlichkeitsrechte der Klägerin verletzt. Es sei eine «bewusst bösartig überspitzte Kritik» gewesen, hiess es.

Zugleich habe sich die Frau aber durch die Teilnahme am Containerleben im Fernsehen "gezielt der Öffentlichkeit ausgeliefert" und sich dadurch in eine "deprivatisierte Situation" begeben. Die Frau hatte ursprünglich 120'000 Franken als Entschädigung verlangt.

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