In dem kurzen Clip, mit dem sie sich am Mittwoch (Ortszeit) an ihre 22 Millionen Abonnenten im Onlinedienst Instagram wandte, sprach die 37-Jährige an "Euch alle, die Ihr besorgt um mich seid".

Die Promi-Website "TMZ" und das Branchen-Magazin "Variety" hatten vergangenen Monat berichtet, Spears habe sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik aufnehmen lassen, weil sie mit diversen privaten Problemen zu kämpfen habe.

In der Folge kursierten in Online-Netzwerken Gerüchte, die Sängerin werde gegen ihren Willen in der Psychiatrie festgehalten. Unter dem Schlagwort "#FreeBritney" meldeten sich viele besorgte Fans zu Wort. Einige Anhängerinnen der Sängerin organisierten am Montag sogar eine Demonstration vor dem Rathaus von West Hollywood, bei der sie die "Freilassung" von Spears forderten.

In ihrer Video-Botschaft ging Spears nicht konkret auf diese Vorfälle ein. In einem Begleittext äusserte sie aber ihren Frust über "so viele verrückte Dinge, die gesagt wurden" und beklagte sich darüber, dass ihre Familie Morddrohungen erhalte. "Meine Lage ist besonders, aber ich verspreche, dass ich das tue, was im Moment am besten ist", versicherte Spears.

"Meine Familie hat in letzter Zeit eine Menge Stress und Angst durchgemacht, deswegen brauchte ich Zeit, um damit umzugehen, aber macht Euch keine Sorgen, ich werde bald zurück sein", sagte die Sängerin. Mit Hits wie "... Baby One More Time", "Oops! ... I Did It Again" und "Toxic" war Britney Spears von 2000 bis 2005 die bestbezahlte Sängerin der Welt. Danach häuften sich bei ihr berufliche und private Rückschläge.

Vor elf Jahren war sie wegen psychischer Probleme in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Zuvor hatte sie mit abrasierten Haaren, einer Scheidung und einem Regenschirm-Angriff auf einen Fotografen für Schlagzeilen gesorgt.