Kinderschutz

Britische Werbeaufsicht will Kinder vor Rihanna-Plakat bewahren

Anzüglich, obwohl man nichts sieht: Rihannas Werbeplakat (Firma)

Anzüglich, obwohl man nichts sieht: Rihannas Werbeplakat (Firma)

Die britische Werbeaufsicht will die Plakat-Kampagne für das Parfum von Rihanna von Kindern fernhalten. Die Aufsichtsbehörde ASA stufte die Werbung für den Duft «Rogue» am Mittwoch als «sexuell anzüglich» ein. Grund ist die «provokative» Pose von Rihannas Beinen.

Die ASA verlangte, dass die Plakate ausserhalb der Sichtweite von Kindern angebracht werden müssten. Zuvor war bei der Behörde eine Beschwerde wegen der Kampagne eingegangen.

Das Plakat zeigt die Sängerin, eingeklemmt zwischen einer Wand und einer überdimensionalen Parfum-Flasche auf dem Boden sitzend. Sie trägt nur einen Slip und High Heels, ihre verschränkten Arme bedecken die Brust. Ihre Beine streckt sie in die Luft.

Die ASA beanstandete weder Rihannas leichte Bekleidung, noch ihren Blick, der mehr "herausfordernd" als "verletzlich" sei. Die Behörde stellte auch klar, dass das Plakat wohl nicht erniedrigend für Frauen oder verletzend sei - aber "Rihannas Pose mit den Beinen nach oben" sei "provokativ".

"Deshalb, und aufgrund der Tatsache, dass Rihanna bis auf die High Heels nackt zu sein scheint, ist die Anzeige sexuell anzüglich und sollte so angebracht werden, dass das Risiko, von Kindern gesehen zu werden, reduziert ist", erklärte die Aufsichtsbehörde.

Die Sängerin aus Barbados ist für ihre freizügige Kleidung bekannt. Erst am Montagabend erschien sie in einem durchsichtigen Glitzerkleid zu einer Gala in New York, bei der sie als Modeikone ausgezeichnet wurde.

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