Fernsehen

«Breaking Bad»-Star Bryan Cranston begrüsst schnellen Wandel im TV

US-Schauspieler Bryan Cranston (Archiv)

US-Schauspieler Bryan Cranston (Archiv)

Das Fernsehen ist nach Ansicht von «Breaking Bad"-Star Bryan Cranston in den letzten Jahren deutlich besser geworden. «Die Serien sind viel ausgefeilter, viel anspruchsvoller geworden», sagte der 57-Jährige.

"In den achtziger Jahren war das Fernsehen doch sehr einfach, geradezu simpel. Das würde sich heute keiner mehr bieten lassen", erklärte Cranston gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Heute werde in einige Fernsehserien mehr Aufwand investiert als früher in Kinofilme: "Es ist viel komplexer geworden. "Polizeirevier Hill Street" war da ein Meilenstein - und aus heutiger Sicht ist diese Serie auch schon furchtbar verstaubt."

Der Grund für den Wandel seien andere Bedürfnisse: "Die Konkurrenz zum Fernsehen ist einfach zu gross, nicht nur durch das Internet. Wir müssen sofort unterhalten und den Zuschauer ernst nehmen, sonst schaltet er schlicht das Gerät ab."

Zudem werde anders fern gesehen, vor allem im Internet und mit mobilen Geräten: "Wenn ich heute einem Jugendlichen sagen würde, Du musst jeden Mittwoch um zehn zu Hause sein, um Deine Lieblingsserie gucken zu können, würde der mich nur doof angucken."

Cranston, einst der furchtsame Vater in "Malcolm mittendrin", wird seit Jahren als drogenkochender Ex-Chemielehrer Walter White in der Serie "Breaking Bad" gefeiert. Dabei verstrickt sich die Figur immer mehr und bringt seine Familie in Gefahr: "Die Serie zeigt, dass es immer Kosten gibt. Alles hat seinen Preis, auch das Geld."

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