Kohler
«Borregaard-Areal fordert»

Peter Kohler (FdP) ist neuer Gemeindepräsident in Riedholz. Vor seiner offiziellen Amtsübernahme haben wir ihm einige Fragen gestellt.

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Solothurner Zeitung

Rahel Meier

Wann übernehmen Sie Ihr neues Amt und wie arbeiten Sie sich ein?

Peter Kohler: Die Amtsübergabe ist auf Ende Juli terminiert. Als Vizepräsident der letzten Legislaturperiode sind mir die laufenden Geschäfte bekannt. Dank dem ständigen Kontakt mit dem bisherigen Gemeindepräsidenten Dieter Schaffner kenne ich die Abläufe, so dass keine besondere Einarbeitungszeit notwendig ist. Im Verlaufe des Juli findet die Übergabe zwischen ihm und mir statt.

Welches ist in den nächsten vier Jahren voraussichtlich Ihre grösste Herausforderung?

Kohler: Das Schicksal des Areals Borregaard nördlich der Aare auf Riedholzer Gebiet und der Start der gemeinsamen Schule Unterleberberg.

Gibt es etwas, das Sie besser oder anders machen wollen als Ihr Vorgänger?

Kohler: Der Vorgänger hat eine engagierte und gute Arbeit geleistet. Daran orientiere ich mich. Die Ressortverantwortlichen sollen aber eine umfassendere Verantwortung für die Geschäfte in ihren Ressorts wahrnehmen und so Gemeindepräsident und Gemeinderat entlasten, der ja von 9 auf 7 Mitglieder verkleinert worden ist. Die Kommissionen sollen gemäss Gemeindeordnung höhere Kompetenzen erhalten bei der Ausführung ihrer Aufgaben. Dagegen soll die Information Kommissionen/Ressorts/Gemeinderat einen hohen Stellenwert erhalten, damit der Gemeinderat über die laufenden Geschäfte transparent orientiert ist.

Welches Hobby müssen Sie aufgeben, damit Sie Ihr Amt ausüben können?

Kohler: Ich werde keines meiner Hobbys aufgeben. Sicher gilt es da und dort Prioritäten zu setzen, und es wird wohl da und dort Abstriche geben, die ich aber schon bisher aus Termingründen in Kauf nehmen musste.

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