Besenkammer

Boris Beckers Wahrheit über die Besenkammer

Er hat das Wort «Besenkammer» erst berühmt gemacht: Der Ex-Tennisstar Boris Becker, hier mit seiner zweiten Frau Lily Kerssenberg.

Boris Becker

Er hat das Wort «Besenkammer» erst berühmt gemacht: Der Ex-Tennisstar Boris Becker, hier mit seiner zweiten Frau Lily Kerssenberg.

Grossbritannien ist so etwas wie seine zweite Heimat, und dort erzählte Boris Becker einem TV-Reporter erstmals genau, wie und warum er im Restaurant «Nobu» eine folgenschwere Affäre begann. Soviel sei verraten: Es war nicht die Besenkammer!

Witze über Sex in der Besenkammer hat Boris Becker in seinem Leben sicherlich genug ertragen. Nun räumte der ehemalige Tennis-Champion in einer britischen Fernsehshow mit dem Mythos um seine Liaison mit Model Angela Ermakowa auf. Demnach kamen er und die Mutter seiner späteren Tochter Anna sich nicht in der Besenkammer des Londoner Restaurants «Nobu» näher, sondern auf den Stufen zwischen den Toiletten. Das erzählte Becker Interviewer Piers Morgan für den Sender ITV im Rahmen von dessen Porträtreihe «Lifestories».

«Warum zum Teufel...»

Ausgestrahlt wird die Folge am kommenden Samstag. Für den Quickie, aus dem ein Kind entstand, habe er viel Lehrgeld gezahlt, wird Becker in der Zeitung «Sun» zitiert: «Es hat mich meine Ehe gekostet, und die nächsten Jahre meines Privatlebens geprägt. Aber Anna ist kein Fehler. Ich habe eine wunderschöne Tochter. Heute würde ich sie nicht mehr für eine Minute missen wollen. Ich liebe sie sehr.»

Überhaupt angefangen habe er den Flirt mit Angela Ermakowa, weil er frustriert und traurig gewesen sei über das Ende seiner aktiven Sportlerkarriere. Auf den angeblichen Zeugungsort «Besenkammer» sagte der dreifache Vater Becker: «Ich weiss nicht, ob ein Badezimmer der besserer Ort gewesen wäre, aber es passierte auf den Treppenstufen zwischen den Badezimmern. Es gab also keine Besenkammer.»

In das Restaurant «Nobu», so verriet Becker weiter, habe er sich erst drei Jahre später wieder getraut, und sich dort mit Verwunderung die besagte Stelle an der Treppe wieder angesehen - mit der Frage im Kopf: «Warum zum Teufel habe ich das nur getan?» Becker ist mittlerweile wieder verheiratet und wird bald zum vierten Mal Vater.

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