"Schickt mir eure Kontaktdaten und einen Beweis, dass ihr es wart, und ich zahle für euch die Strafe", verkündete der 46-Jährige auf seiner Seite.

Die Touristen hatten sich als Klamaukfigur "Borat" verkleidet, deren Erfinder Cohen ist. Sie kreuzten vor anderthalb Wochen in der kasachischen Hauptstadt Astana in spärlichen, neongrünen Badeanzügen, sogenannten "Mankinis", auf. Die Polizei fand das örtlichen Medienberichten zufolge gar nicht witzig: Wegen öffentlicher Ruhestörung wurden die Tschechen demnach auf die Wache mitgenommen und zur Zahlung von umgerechnet knapp 60 Euro verdonnert.

Im Internet gab es zahlreiche positive Reaktionen auf Cohens Angebot wie "Er ist ein Held" oder "'Borat' braucht eine Fortsetzung". Cohen hatte in dem Kinofilm von 2006 einen frauenfeindlichen und antisemitischen kasachischen Fernsehreporter gespielt. In Kasachstan war der Streifen mit Empörung aufgenommen worden - er sorgte aber auch für einen Touristenboom, weil zahlreiche Fans der Komödie die zentralasiatische Republik besuchen.