Fortpflanzungsmedizin

Bollywood-Star der vorgeburtlichen Bestimmung des Geschlechts verdächtig

Shah Rukh Khan und Gattin Gauri (Archiv)

Shah Rukh Khan und Gattin Gauri (Archiv)

Dem indischen Bollywoodstar Shah Rukh Khan steht Ärger ins Haus: Nachdem Medien berichteten, eine Leihmutter trage für den 47-Jährigen und seine Frau Gauri einen Sohn aus, wird gegen ihn ermittelt. Seit 1996 ist die vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung per Ultraschall in Indien verboten.

Initiant der Ermittlungen ist der Radiologenverbands. Er vermutet, dass das Geschlecht des Ungeborenen mit Hilfe von in Indien verbotenen Tests bestimmt wurde. Khan und seine Frau haben bisher nicht einmal bestätigt, dass sie Nachwuchs erwarten. Sie haben bereits einen Sohn im Teenageralter und eine Tochter.

"Wir wollen wissen, wie das Geschlecht des Jungen bekannt wurde und wer es weiterverriet", sagte der Radiologe Jignesh Thakkar. "Wer immer dafür verantwortlich ist, muss bestraft werden".

Pränatale Geschlechtsbestimmung ist in Indien verboten, weil sonst unerwünschte Föten - vor allem Mädchen - abgetrieben werden. In dem Land hat sich das Geschlechterverhältnis bereits verschoben.

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