Urknall

Big Bang Symphony: So klingt der Anfang des Universums

Aufnahmen des Planck-Teleskops zeigen die Strahlung kurz nach dem Urknall

Aufnahmen des Planck-Teleskops zeigen die Strahlung kurz nach dem Urknall

Wie klingt eigentlich der Urknall? Diese Frage stellte sich auch der US-amerikanische Wissenschaftler John Cramer. Aus den Daten eines Weltraumteleskops hat er eine hörbare Fassung des Urknalls erarbeitet.

Zu hören ist nicht etwa ein lauter Knall, sondern ein lang anhaltender Ton, der allmählich immer tiefer wird. Der Ton basiert auf der kosmischen Strahlung, wie sie etwa 400 000 Jahre nach dem Beginn des Universums vorherrschte.

(Quelle: youtube/LaxmanChary)

So klingt der Urknall

Kramer hat bereits vor zehn Jahren eine erste Fassung des Urknalls kreiert. Aktuelle Daten des ESA-Weltraumteleskops «Plank» haben nun einen «Remix» in viel besserer Qualität ermöglicht. «Das neue Spektrum geht in viel höhere Frequenzen», schreibt der emeritierte Physik-Professor auf seiner Website.

Mit Teleskopen wie dem «Planck» blicken die Forscher tief ins Universum und damit auch weit zurück in die Geschichte des Kosmos. Die Europäische Weltraumorganisation ESA veröffentlichte vor kurzem ein Bild, auf dem das «Nachglühen» des Urknalls zu sehen ist.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass das Universum vor rund 13, 8 Milliarden Jahren in einem Urknall (Big Bang) entstanden ist. (cze)

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