«Justin Bieber: Never Say Never»
Bieber-Film: Faszination Zwieback-Gesicht

Der Film «Never Say Never» begleitet den 17-jährigen Kanadier Justin Bieber auf seiner Nordamerika-Tournee und versucht dabei, das weltweite Bieber-Fieber zu erklären.

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Justin Bieber
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Justin Bieber: «Never say never» Einmal den Mund aufmachen, und die Mädchen kreischen sich heiser. Szene aus dem neuen Film des Teenie-Stars.
Selena Gomez und Justin Bieber Angucken, aber nicht anfassen? Biebers Ex-Freundin Selena Gomez.
Justin Bieber in Action Justin, als er noch nicht 17 war.
Jusitn Bieber bei einem Auftritt in einer Schule Zum Millionär brachte er es jedenfalls ganz ohne höhere Schule.
Justin Bieber Und sein Kopf noch die alte Frisur trug.
Justin Bieber Wollte er wohl ein bisschen frecher aussehen?
Justin Bieber im Wachsfigurenkabinett Berühmt genug fürs legendäre Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ist er jedenfalls.
Er bleibt immer cool: Justin Bieber als Wachsfigur (r.) mit der Schauspielerin Sila Sahin in Berlin

Justin Bieber

Keystone

Er sieht aus wie 13, wurde aber erst17. Sein Bubigesicht trägt viel zu seinem Erfolg bei. Justin Bieber ist das erste grosse Teenie-Idol der Generation Facebook, er hat 100 Millionen Dollar verdient - allein im vergangenen Jahr. Er hat gerade vier American Music Awards abgeräumt und zwei Grammy-Nominierungen bekommen. Er durfte bei den «Golden Globes» eine Laudatio halten und für die Obamas im Weissen Haus singen. Das US-Magazin «Vanity Fair» hob ihn auf die Titelseite der Februarausgabe und fragte: «Ist er das anbetungswürdige Gesicht 2011?»

Der Bubi aus Kanada, der im Internet zum Star geworden ist, hat zudem als jüngster Künstler in den US-Billboard-Charts einen Rekord gebrochen - den von Stevie Wonder. Im Internet ist er inzwischen einflussreicher als der Dalai Lama und Lady Gaga. Und vor allem: Der Hype reißt nicht ab. Aber woher rührt diese Bieber-Mania?

Das versicht der neue Film «Never Say Never» zu ergründen. Mag man bei der Veröffentlichung seiner Memoiren 2010 noch den Kopf geschüttelt haben, so verwundert es heute nicht mehr, dass der Kinderstar genügend Stoff für ein fast zweistündiges 3D-Spektakel hergeben soll. Der Film, der am 10. März in die Kinos kommt, zeigt dokumentarisch, wie der kleine Junge aus der kanadischen Provinz dank YouTube zum Superstar wurde. Mit 13 wurde er dort entdeckt, von seinem späteren Manager Scooter Braun. «Mama Bieber», die Justin allein und in einfachen Verhältnissen aufzog, hatte ein Video von ihrem Sohn hochgeladen.

Nun ist das bleiche Bübchen längst ein Star, ein Star, der als Meister Proper des Pop gilt. Die Biebermania bleibt ungebrochen. So gibt es im Film eine New Yorkerin die genau weiss, was sie will: Justin Bieber heiraten. Dass sie knapp 10 Jahre alt ist, spielt keine Rolle. Vollmundig erklärt das Mädchen, Justin Bieber brauche keine Freundin, er habe ja sie.

Der zukünftige Angetraute bereitet sich derweil im Stadioninnern auf einen der grössten Auftritte seiner Karriere vor. Ein Konzert im Madison ist in den USA noch immer der Beweis, dass die Karriere eines Künstlers auf bestem Weg ist. Justin Biebers letztjährige Show in New York war innert Stunden ausverkauft. (SDA, Sara Keller/cls)

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