#freemartinsutercom

Bestseller-Autor Martin Suter hat Twitter entdeckt, aber dann sperrt ihn sein eigener Verlag

Der Schweizer Autor Martin Suter hat das Twittern für sich entdeckt, doch sein Verlag Diogenes sperrte irrtümlich seinen Account nach nur zwei Tagen.

Der Schweizer Autor Martin Suter hat das Twittern für sich entdeckt, doch sein Verlag Diogenes sperrte irrtümlich seinen Account nach nur zwei Tagen.

Den Schweizer Bestseller-Autor Martin Suter hat eine neue Leidenschaft gepackt: Twitter. Doch nach zwei Tagen war bereits wieder Schluss. Sein eigenes Verlagshaus Diogenes sorgte dafür, dass Suters Account gesperrt wurde. Ein Irrtum, wie Diogenes wissen lässt.

"Offenbar wollte uns Martin Suter mit seinem Twitter-Account überraschen, was ihm auch gelungen ist", sagte Diogenes gegenüber nau.ch. Suters Verlag zeigte sich erstaunt, wie schnell die Sperrung, ohne dass Twitter bei Suter nachgefragt habe, vollzogen worden sei.

Was war geschehen: Martin Suter nutzte die 280 Zeichen um kreativ zu sein und zudem seine Meinung kund zu tun. Deshalb setzte er einen Tweet gegen Versicherungsspione ab; ausserdem hat er sich selbst zur Auflage gemacht, dass all seine Tweets gereimt sein müssen. "Mich hat das plötzlich gepackt und ich hatte richtig Spass auf Twitter", kommentierte Suter.

Aber am Dienstag, nach nur zwei Tagen Twitter-Leidenschaft hatte er die Sperrungsmeldung vor der Nase. Auf dem Account seines Freundes, dem Schauspieler Moritz Bleibtreu, liess er verlauten: "Ich hab nicht schlecht gestaunt: Mir sperrt man den Account! Ich schreib doch keine Zoten! Ist reimen denn verboten?"

Suter und Freunde von ihm, etwa Mike Müller, Victor Giaccobo oder Bleibtreu, sowie der Diogenes-Verlag versuchen nun unter dem Hashtag #freemartinsutercom den Account wieder zum Laufen zu bringen.

Und es wird noch besser: Giacobbo publiziert weitere Verse von Martin Suter, der deutlich macht, dass der Schriftsteller am Reimen auf Twitter grossen Gefallen gefunden hat: 

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