Bescheiden

Bernhard Russi braucht nur soviel, dass er nicht zu wenig hat

Hauptsache Familie, Bergluft, ein Znüni und ein Lagerfeuer: Ex-Skifahrer Bernhard Russi ist mit wenig zufrieden. (Archivbild)

Hauptsache Familie, Bergluft, ein Znüni und ein Lagerfeuer: Ex-Skifahrer Bernhard Russi ist mit wenig zufrieden. (Archivbild)

Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi hat in seinem Leben gelernt, bescheiden zu sein. «Mein Vater hat mir immer gesagt, man sollte nur so viel Geld haben, dass man nicht zu wenig hat. Und ich gebe ihm recht.»

Während andere unbedingt eine Jacht und ein sündhaft teures Auto besitzen wollen, reichen für den 68-Jährigen "Cervelat, ein Stück Käse und ein Lagerfeuer". Luxus, sagte er der "Schweizer Familie, bedeute für ihn, mit seiner Familie Zeit in der Alphütte zu verbringen. "Solange ich mir das leisten kann, ist alles okay."

Russi ist in seiner Bescheidenheit sogar so konsequent, dass er monatlich fast seine ganze AHV-Rente an Bedürftige spendet. "Als ich meine erste bekam, hatte ich sie gar nicht nötig", sagt er. Wenn er das System der Altersvorsorge gestalten könnte, würde er "niemandem eine AHV-Rente auszahlen, der über 300'000 Franken Jahreseinkommen hat."

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