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Bergsteiger Ueli Steck kann Klettern und Familie nicht vereinbaren

Für das Klettern verzichtet Ueli Steck auf eine Familie: Die Risiken seien schon vor seiner Frau schwer zu verantworten, sagt der Bergsteiger. (Archivbild)

Für das Klettern verzichtet Ueli Steck auf eine Familie: Die Risiken seien schon vor seiner Frau schwer zu verantworten, sagt der Bergsteiger. (Archivbild)

Hätte er Kinder, so könnte Bergsteiger Ueli Steck unmöglich auf dem heutigen Niveau weiterklettern. «Es ist schon schwierig genug, das Risiko vor sich zu verantworten und vor seiner Frau.»

Die vielen Abwesenheiten seien nur schwer mit dem Familienleben zu vereinbaren, sagte der 40-Jährige im Interview mit der Zeitung "Bund". Und auch wenn man weiterhin auf Gipfel klettere, sei es nicht mehr dasselbe. So habe ein Begleiter von ihm einmal wegen einer Verletzung aufgegeben. "Wenn du ein kleines Kind hast, gewichtest du die Dinge anders."

Steck hat seine Leidenschaft für das Kraxeln schon sehr früh entdeckt. "Ich bin schon als Kind über den Dachchänel ins Zimmer geklettert und hatte keinerlei Angst dabei." Und nur darum gehe es doch - "die Tätigkeit zu finden, bei der du voll in deinem Element bist, bei der dir das Schwierige leichtfällt".

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