Reisefieber

Beni Thurnheers Entscheid zum Rücktritt kam in der Südsee

Bald vorbei: Kommentator Thurnheer

Bald vorbei: Kommentator Thurnheer

Jahrelang war er die Stimme des Schweizer Fernsehens bei Spielen der Schweizer Fussballnati. Das ist vorbei, Sascha Ruefer (37) wird Beni Thurnheers Nachfolger. Die Idee, kürzer zu treten, kam Thurnheer in der Hängematte.

Auf einer Weltreise wars. Beni Thurnheer war unterwegs mit seinem Schulfreund Hans Rudolf Preisig, Botanik-Professor an der Uni Zürich. Auf den Fidschi-Inseln, in der Hängematte fällte Thurnheer seinen Entscheid: "Es kam wie der Blitz über mich: Jetzt müsste ein bisschen mehr Fidschi in mein Leben. Ergo: Der richtige Moment zum Aufhören ist - jetzt." Das erzählt der - bald ehemalige - "Schnurri der Nation" der "Glückspost".

Einfach so "mehr Fidschi" ins Leben bringen, das konnte Beni ohne seinen Rücktritt als Nati-Reporter nicht. "Weil ich immer wie ein Gestörter Gas gebe", sagt der 60-Jährige Fernsehstar. Denn weniger Stress würde heissen, weniger arbeiten. "Aber das ist im Sport ebensowenig möglich wie im 'Benissimo'", sagt Thurnheer.

Vielleicht liegts an seiner ausgeprägten Arbeitsmoral, dass er auf seiner Weltreise, in Amerika, einem Radio-DJ fälschlicherweise Faulheit unterstellte. Thurnheer: "Das Radio spielte nur noch Jackson-Songs. Ich dachte noch, der DJ ist zu faul zum Wechseln. Bis er plötzlich über dessen Tod sprach."

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