Nach vier Mundartalben wagte sich Baschi mit der Platte "Auf grosser Fahrt" erstmals auf hochdeutsches Terrain. Eines Sprachtrainings habe dies nicht bedurft, beteuert der 24-Jährige gegenüber der Zeitung "Bund": "Jedes Wort und jeder Satz auf dem Album ist frei von der Leber weg gesungen, ich hatte weder Sprachcoachs noch Sprachtraining."

Wenn er singe, dann tue er das immer aus dem Bauch heraus. Daher seien auch Lieder auf Französisch oder Englisch für ihn undenkbar, sagt der "MusicStar"-Kandidat ("Bring en hei").

Denn auf Englisch könne er sich wohl verständigen, nicht aber jene Empfindungen zum Ausdruck bringen, wie das in seiner Muttersprache eben möglich sei.

Hilfloses Grossmaul

Die Sprache verschlagen würden ihm etwa Hungersnöte, Terroranschläge oder Todesfälle. Doch trotz seiner "grossen Klappe" sei er noch nicht bereit, solche Themen in einem Song zu verarbeiten. Wenn er solche Bilder sehe, "versuche ich, mich abzulenken und so mit meiner eigenen Hilflosigkeit fertig zu werden".