"Es gibt Menschen, die wir heute mehr und mehr und stolzer als bisher als unsere Fans und grossartige Menschen bezeichnen: Es sind diejenigen, die für Menschlichkeit und Zivilcourage einstehen, Menschen, die unsere Gedanken teilen und sich verdammt noch mal vehement und entschlossen gegen die Brandstifter und Fremdenhasser stellen."

Gegen Rassismus zu sein, sei eine "Frage des An- und Verstandes". An alle, die das anders sähen, heisst es: "Ihr seid hier nicht willkommen, ihr seid nicht Teil von uns, verpisst euch, wir sind die gänzlich falsche Band für euch." Auf der Facebook-Seite der Band äusserten sich am Wochenende viele Fans positiv zu der Mitteilung.

Der Band wird immer wieder vorgeworfen, deutschtümelnde und gewaltverherrlichende Texte zu verbreiten. Frontmann Philipp Burger hatte jedoch erklärt, er habe sich schon vor Jahren von seiner Vergangenheit als Skinhead gelöst.

Einen Eklat gab es 2013 beim Musikpreis Echo. Frei.Wild war von der Nominierungsliste gestrichen worden. Gruppen wie Kraftklub und die Berliner Elektro-Popgruppe MIA hatten ihre Teilnahme an der Musikpreis-Gala aus Protest abgesagt.