Literatur

Autorin Cornelia Funke fand Märchen früher «gruselig»

Autorin Cornelia Funke mochte als Kind keine Märchen (Archiv)

Autorin Cornelia Funke mochte als Kind keine Märchen (Archiv)

Als Kind fand die deutsche Fantasy-Autorin Cornelia Funke Märchen «gruselig und beunruhigend». «Aber das ist ja manchmal schon der magische Schlüssel, dass sie sehr unvergessliche Bilder liefern», sagte die 54-jährige Kinder- und Jugendbuchautorin ("Tinten"-Trilogie)

Seit sie an den "Reckless"-Romanen arbeite, lese sie Märchen aus aller Welt - und ertrinke fast in Inspiration. "Im Moment sieht es so aus, als ob das wahrscheinlich nicht fünf sondern zehn Bücher werden", sagte sie am Rande einer Messe in Stuttgart.

Für den dritten Band habe sie in russischen Märchen gestöbert. Asiatische Märchen sollen folgen, dann süd- und nordamerikanische und schliesslich afrikanische. Die Geschichten seien wie "Reiseführer in andere Länder, ihre Geschichte, Kultur und Vergangenheit". Sie könne nicht genug davon bekommen.

"Die sechs Schwäne" der Brüder Grimm haben es ihr besonders angetan. "Das war schon immer eines meiner Lieblingsmärchen. Ich versuche gar nicht herauszufinden, warum - ich liebe es einfach."

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