Belästigung

Aufschub für Magier David Copperfield bei Sex-Klage

Magier David Copperfield (Archiv)

Magier David Copperfield (Archiv)

Magier David Copperfield (53) hat bei einer Klage wegen sexueller Belästigung sechs Monate Aufschub erhalten. Wie «people.com» berichtet, hat ein Richter in Seattle die nächste Anhörung für März festgesetzt.

Es werde mehr Zeit benötigt, um die Vorwürfe einer 22-jährigen Amerikanerin gegen den Zauberer zu prüfen, hiess es zur Begründung. Das Model hatte die Klage im Juli eingereicht, mit Schadenersatzforderungen in unbekannter Höhe. Sie wirft dem Entertainer sexuelle Belästigung, Bedrohung und Freiheitsberaubung vor. Copperfields Anwälte wiesen die Vorwürfe zurück. Dies sei "schlicht und einfach eine Erpressung von Geld". Die Staatsanwaltschaft prüft, ob ein Strafantrag gestellt wird.

Die Vorwürfe gegen den Illusionskünstler stammen von einem Vorfall im Sommer 2007. Die Frau war damals einer Einladung Copperfields auf dessen Privat-Insel auf den Bahamas gefolgt. Dort sei sie von dem Magier gegen ihren Willen drei Tage lang festgehalten und zu sexuellen Praktiken gezwungen worden, heisst es in der Klageschrift.

Bei ihrer Rückkehr nach Seattle erstattete die Frau zunächst Anzeige. Die US-Bundespolizei FBI schaltete sich in die Ermittlungen ein. Beamte durchsuchten in Las Vegas eine Lagerhalle des Magiers und das Hotel, in dem er regelmässig auftrat. Sie beschlagnahmten Computer, Kameras und Bargeld. 2009 erst reichte die Frau dann vor Ablauf der Verjährungsfrist ihre Schadenersatzklage ein.

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