Am Samstag herrschte in der Schweiz ausnahmsweise wieder einmal Sommer. Am Morgen gab es zwar im Osten noch Schauer, und auch im Tessin und im Engadin gab es am Morgen noch Regengüsse und teilweise Gewitter. Dann setzte sich landesweit die Sonne durch.

Im Wallis und in der Romandie gab es bis 14 Stunden Sonnenschein, aber auch im Osten und im Tessin zeigte sich die Sonne zwischen 8 und 10 Stunden. Nur im Engadin war auch der Samstag eher bescheiden mit 4 bis 8 Stunden Sonne.

Entsprechend waren auch die Temperaturen wieder auf dem Weg nach oben. Der Tageshöchstwert wurde in Sitten mit 29 Grad registriert. In Genf zeigte die Quecksilbersäule einen Höchstwert von gut 28 Grad an, im Tessin und in Basel wurden rund 27 Grad gemessen, und in Zürich und in Bern gab es knapp 26 Grad.

Regenmengen geringer als erwartet

Danach brach wie schon an den letzten drei Wochenenden eine Kaltfront in die Schweiz ein. Sie brachte verbreitet Regen, allerdings waren die Mengen deutlich geringer als erwartet oder befürchtet. Gewitter gab es vor allem nördlich der Schweiz. Hinter der Front war es an vielen Orten rund 3 Stunden sonnig.

Am Sonntagnachmittag gab es einen Wechsel aus sonnigen Phasen und dichteren Wolken, es blieb aber meist trocken. Im Südtessin wurde es am Nachmittag auch allmählich wieder freundlicher, nur im Engadin hielten sich die Wolken noch zäh. Trotz allem gab es im Tessin und im Wallis noch rund 27 Grad, während im Mittelland die Höchstwerte zwischen 22 und 24 Grad lagen.