Sexuelle Belästigung

Auch Ex-Miss-Schweiz angeblich in Hollywood unter Druck gesetzt

Offenbar hat auch die Schauspielerin und Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens von Hollywood-Produzenten mehr oder weniger versteckte Einladungen auf die "Besetzungscouch" erhalten. (Archivbild)

Offenbar hat auch die Schauspielerin und Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens von Hollywood-Produzenten mehr oder weniger versteckte Einladungen auf die "Besetzungscouch" erhalten. (Archivbild)

Ashley Judds Vorwürfe gegen Film-Mogul Harvey Weinstein haben vor einer Woche eine Lawine losgetreten. Offenbar hat nicht nur Weinstein jungen Frauen gegen sexuelle Gefälligkeiten Erfolg versprochen. Die Schweizerin Nadine Vinzens hat Ähnliches mit anderen erlebt.

"Mir wurde auch schon ganz direkt gesagt: 'Wenn du mit mir nach Hause kommst, garantiere ich dir den Erfolg'", sagte die 34-jährige Ex-Miss-Schweiz am Freitag der Online-Ausgabe der "Schweizer Illustrierten".

Sie sei schon von Produzenten mit "grossen Namen im Business" zum Film anschauen in deren Privathäuser eingeladen worden. "Es hatte überhaupt nichts mit der Rolle zu tun und war mir sehr unangenehm. Deshalb habe ich immer schnell erwähnt, dass ich einen Freund habe. Die Reaktionen, die ich darauf jeweils kriegte, waren total überzogen. Das war sehr schockierend."

An den Pranger stellen möchte sie aber niemanden. "Solange nichts Schlimmeres passiert, gehe ich nicht mit irgendwelchen Namen an die Öffentlichkeit".

"Blick am Abend" berichtet derweil davon, dass Harvey Weinstein auch in der Schweiz auf Frauenjagd gewesen sei. "Die Welt" soll 2012 angedeutet haben, Weinstein besuche Events seines Geschäftsfreundes Patrick Liotard-Vogt in Gstaad vor allem, um an junge, hübsche Damen heranzukommen. Auch als Weinstein 2013 zum Zurich Film Festival geladen gewesen sei, sei sein übergriffiger Umgang mit Frauen "ein Tuschelthema" gewesen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1