schwul
Auch diese TV-Männer sind schwul

Ab dieser Woche ist Mario Grossniklaus regelmässig als «Tagesschau»-Sprecher im Schweizer Fernsehen zu sehen. Dass der Mann schwul ist, sorgt plötzlich für Gesprächsstoff - dabei ist er damit ja gar nicht allein.

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So schwul ist das Schweizer Fernsehen
9 Bilder
Dani Forler Moderator Dani Forler. (Bild: SF)
Charles Clerc «Tagesschau»-Legende Charles Clerc. (Bild: SF)
Kurt Aeschbacher Der Winnertyp. Kurt Aeschbacher, hier mit seinem Preis «TV star», den er 2006 als herausragende Fernsehpersönlichkeit erhielt.
Marco Fritsche Marco Fritsche, Moderator der Swiss Music Awards, hier mit Jubaira Bachmann.
Patrick Rohr Ehemaliger «Quer»-Moderator Patrick Rohr.
Sven Epiney Leutschenbachs Mädchen für alles: Sven Epiney.
Walter Andreas Müller Parodist Walter Andreas Müller, auch bekannt als WAM.
Philipp Flury Philipp Flury: Das Gründungsmitglied des «Karussells» und der Sendung «Switch» arbeitet heute als Regisseur und Produzent. (Bild: SF)

So schwul ist das Schweizer Fernsehen

Keystone

Mario Grossniklaus ist in bester Gesellschaft, wenn man sich unsere Bildergalerie anguckt. Dass es im 21. Jahrhundert die sexuelle Ausrichtung eines SF-Moderators dennoch in die Schlagzeilen des Blick schafft, eine andere.

Der heute 66jährige Charles Clerc machte 1987 veritable Schlagzeilen, als er zu Beginn der Anti-Aids-Prävention ein Kondom in die Kamera hob.

Das waren noch Zeiten! Auch Patrick Rohr (41) , Ex-Moderator bei SF und heute Kommunikationsberater und Buchautor, fand sich schon einmal in fetten Lettern der grössten Boulevardzeitung des Landes wieder. «2001 war ich auf der -Titelseite mit dem Bekenntnis: . Mich hat schon damals verwundert, dass dieses Thema überhaupt eine Schlagzeile wert war. Umso mehr denke ich, dass das heute, im Jahr 2010, doch wirklich niemanden mehr erschüttern sollte», findet Rohr. «Das Thema Homosexualität sollte meiner Meinung nach kein Thema mehr sein sein, «nicht in Zeiten, in denen zum Beispiel in Zürich zwei von neun Stadtratsmitgliedern homosexuell sind», teilte der Kommunikatonsspezialist auf Anfrage der Schweizer Illustrierten mit.

Wie dem auch sei: Fakt ist, dass sich im Schweizer Fernsehen eine überdurchschnittlich hohe Anzahl attraktiver homosexueller Mänenr aufhält. Wer einmal in der Kantine von SF war, weiss, was gemeint ist.

(cls)