Sie träume schon davon, nach der Karriere auf Reisen zu gehen und stelle es sich spannend vor, mal ein richtiges Studentenleben zu führen, erzählt die erste Schweizer Medaillengewinnerin an Weltmeisterschaften im Kunstturnen.

"Und klar, freue ich mich darauf, aus der Speisekarte auszuwählen, wonach mir der Sinn steht - ohne immer auf die Kalorien zu achten. Allerdings werde ich auch nach dem Spitzensort irgendwie trainieren müssen. Sonst werde ich schnell eine Kugel...", scherzt die Luzernerin.

Bereits jetzt grosse Freude hat die Kunstturnerin an ihrer eigenen Wohnung in der Altstadt von Biel, in der sie seit dem Sommer wohnt. Das Alleinsein geniesse sie "extrem". "Irgendwie ist es ein ganz anderes Gefühl, allein die Verantwortung für einen Haushalt zu haben", schwärmt Kaeslin.