Ärger
Ärger für Rihanna: Die US-Sängerin greift illegal zur Tätowiernadel

Ein lustiger Abend mit Freunden könnte Rihanna teuer zu stehen kommen: Die als Fan der Körperkunst bekannte Sängerin hat sich als Tätowiererin versucht, ohne Genehmigung. Nun droht laut dem deutschen "Spiegel" Ärger.

Drucken
Rihanna

Rihanna

Keystone

Rihanna ist schon länger Stammgast in Tattoo-Studios. Nun griff die Musikerin selbst zur Nadel - und verpasste mehreren Männern kleine "R"s. Wie der Musiksender MTV berichtet, war die 21-Jährige mit einigen Bekannten und Bodyguards in einen New Yorker Tattoo-Salon gekommen, um mit dem Tätowierer ihres Vertrauens zu plaudern. Dann habe der Tattoo-Künstler BangBang von der Sängerin eine Tätowierung haben wollen. Also stach die Sängerin ihrem Tätowierer ein "R" ins Bein, wie eine Mitarbeiterin des Salons MTV sagte. Danach habe sie noch zwei weitere Kollegen mit einem "R" verschönert. Zeitungsberichten zufolge soll Rihanna auch kleine Regenschirme gestochen haben - in Anlehnung an ihren Hit "Umbrella". "Das hatte sie noch nie vorher gemacht", sagte die Mitarbeiterin dem Sender weiter. "Wir hatten eine Menge Spass."

Für diesen Spass könnte Rihanna nun eine Geldstrafe kassieren, wie der Internetdienst TMZ berichtet, da sie keine Genehmigung habe. Nur lizensierte Tattoo-Künstler dürften Tätowierungen stechen, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Der Vorfall werde nun genauer untersucht. Laut TMZ könnte die Strafe 200 Euro für das erste Tattoo betragen, 350 Euro für das zweite und 700 Euro für das dritte. Ausserdem könnte der Salon belangt werden. Rihanna ist als grosser Fan von Körperkunst bekannt. Die 21-Jährige hat selbst mehrere Tattoos, unter anderem eine Sammlung von Sternen im Nacken, eine Musiknote am Fußgelenk und ein Sanskrit-Gebet an der Hüfte. Ihre aktuellste Verschönerung bekam sie erst im März: eine Pistole an der rechten Seite, direkt an den Rippen. Zuletzt stand Rihanna vor allem wegen der Prügelattacke ihres Ex-Freundes Chris Brown in den Schlagzeilen. Der Sänger hatte die 21-Jährige im Februar geschlagen. Dies räumte er Ende Juni in einem Gerichtsverfahren in Los Angeles und entging damit einer Gefängnisstrafe.

Aktuelle Nachrichten