Mister Schweiz-Wahl
April, April: Ein 12. Kandidat hergezaubert!

Als klar wurde, dass der Mister-Schweiz-Kandidat Luca De Nicola disqualifiziert wurde, sollte die Wahl am Samstag mit «nur» elf Männern stattfinden. Nun aber hat die Organisation einen zwölften Mann aus dem Hut gezaubert: Florian Ast.

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Florian Ast

Florian Ast

Keystone

Zugegeben, es ist kein schlechter Aprilscherz: Mundartsänger und Musiker Florian Ast («Träne», «Ich wott Sex») hilft der Mister-Schweiz-Organisation aus der Klemme - und macht am Samstagabend den zwölften Mann.

Schon einmal, so schreibt «SI online», habe er sich beworben - 2002 - wurde aber beim Casting abgewiesen. Angeblich, weil er fünf Zentimeter zu klein ist (ausserdem ist Ast bereits verheiratet). «Urs Brülisauer rief mich an und fragte, ob ich immer noch Interesse an einer Kandidatur hätte», erzählt Ast «SI online». Natürlich habe er zugesagt, denn «eine solche Chance muss man beim Schopf packen!».

Beim letzten Versuch fehlten ihm fünf Zentimeter Körpergrösse, doch für Mister-Geschäftsführer Brülisauer ist das in der jetzigen Situation zweitrangig. Vielmehr freut er sich darüber, dass die Lücke gefüllt werden kann, die durch Luca De Nicolas Disqualifikation entstanden ist: «Die Kosten für die Änderungen in der Show stiegen rasant, das hätten wir uns nicht leisten können.»

Die Einspieler von Ast würde heute noch im Berner Oberland gedreht. Eine Notlösung: Denn «die Szenen kommen nicht an die Dubai-Drehs mit den anderen Kandidaten ran», ist sich Brülisauer bewusst. In den Filmpausen übt eine private Choreographin mit Florian Ast die Schritte für die Show ein.

Fast hätten wirs geglaubt. (cls)