Schauspielkunst

Anne Hathaway weint in Oscar-nominiertem Musical nur echte Tränen

Anne Hathaway - hier mit Regisseur Tom Hooper - hat für "Les Misérables" Haare und Gewicht verloren (Archiv)

Anne Hathaway - hier mit Regisseur Tom Hooper - hat für "Les Misérables" Haare und Gewicht verloren (Archiv)

Anne Hathaway weint in ihrer Oscar-nominierten Rolle im Filmmusical «Les Misérables» nur echte Tränen. Das Schicksal der entlassenen Fabrikarbeiterin Fantine, die sich für den Lebensunterhalt ihres Kindes prostituieren muss, hatte ihr buchstäblich das Herz zerrissen.

"Ich habe geweint, weil ich sie war, weil sie geweint hat", sagte die 30-Jährige am Samstag auf der Berlinale der Nachrichtenagentur dpa. "Aber in den Drehpausen war ich wütend, weil das keine Geschichte ist, die vorbei ist. Das ist eine Geschichte, die es überall auf der Welt immer noch sehr, sehr oft gibt."

Der für sieben Oscars nominierte Film von Tom Hooper ("The King's Speech") sollte am Abend bei der Berlinale in einer Sondervorführung Deutschlandpremiere feiern. Am 21. Februar kommt er in die Deutschschweizer Kinos.

(Quelle: www.youtube.com/UniversalPicturesDE)

Trailer zu «Les Misérables»

Die ohnehin schon zierliche Hathaway hat für ihre Rolle elf Kilo abgenommen. Und auch die brutale Szene, in der ein Zuhälter ihr die langen dunklen Haare mit einem Messer abratscht, ist echt.

Es sei geplant gewesen, dass ihr Mann Adam Shulman während der Hungerphase am Set bei ihr bleibe, berichtete sie. "Irgendwann musste ich ihn bitten, abzureisen, weil er mich so glücklich gemacht hat, dass ich mich nicht wirklich in die Rolle hineindenken konnte."

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