Atempause

Anna Rossinelli: «Ich leide wohl mehr an Stress als an Allüren»

Muss erst mal Luft holen: Anna Rossinelli (Archiv)

Muss erst mal Luft holen: Anna Rossinelli (Archiv)

«Es darf ruhig etwas langsamer weitergehen», sagt Anna Rossinelli, die dieses Jahr für die Schweiz am Eurovision Song Contest teilnimmt. In den letzten Wochen sei so viel geschehen, dass sie erst mal Luft holen müsse.

"Ich gehe lieber Schritt für Schritt", sagt die 23-Jährige im Interview mit der "Coopzeitung". Ein wirkliches Label habe sie noch nicht, ihr Song "In Love For A While", mit dem sie am Eurovision Song Contest auftreten wird, ist aber bereits als Single erschienen.

Angst, mit null Punkten auszuscheiden, hat die Baslerin nicht: "Vielleicht bekomme ich dann von der ganzen Nation auf den Deckel", meint sie. "Aber die Leute, die mir wichtig sind und die ich mag, werden weiter zu mir stehen. Nur das zählt."

Wenn man etwas wage, könne man immer "uff d'Schnurre gheie", so Rossinelli. "Aber daran denkt man besser nicht, sonst kommt es sicher nicht gut." Nach dem grossen Auftritt wolle sie "so oder so wieder auf der Strasse singen gehen."

Trotz dem Wirbel um ihre Person möchte sie auf dem Boden bleiben. Sie stehe gern im Vordergrund, gibt sie zu, "aber ich hänge auch gerne gemütlich daheim, jedenfalls lieber als an Cüpli-Partys." Sie leide "wohl mehr an Stress als an Allüren", meint sie.

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