"Die Grundstimmung uns gegenüber war positiv. Ende der Neunziger kippte das, plötzlich waren alle gegen uns. Auch zu Recht", sagte der 35-Jährige dem "Südkurier" in Konstanz. "Wir benahmen uns wie Neureiche, wohnten in einem Schloss, waren hochnäsig geworden." Dadurch sei die Pop-Familie ein leichtes Ziel für Häme gewesen.

Nach ihrem Erfolg in den 90er Jahren erlebt die auf sechs Geschwister geschrumpfte Band derzeit ein Comeback. Wie er selbst damals gehen auch Angelo Kellys eigene Kinder nicht zur Schule. "Irgendwie hatten wir das Gefühl, das ist nicht der richtige Weg für uns", sagte er dem Blatt. "Also begannen wir auf unserer Reise damit, die Kinder selbst zu unterrichten."