Lob dem Weltrekord

Adolf Ogi setzt seine Hoffnung auf die Jugend

Alt-Bundesrat Adolf Ogi möchte die Schweiz mit Hilfe der Jugend so erhalten, wie sie ist. (Archiv)

Alt-Bundesrat Adolf Ogi möchte die Schweiz mit Hilfe der Jugend so erhalten, wie sie ist. (Archiv)

Alt Bundesrat Adolf Ogi setzt seine Hoffnung auf die Jugend, insbesondere auch auf die Schweizer Jugend.

"Die Umfragen, die während den Rekrutenschulen gemacht werden, zeigen, dass wir eine Jugend haben, die wieder zum Land steht und auch zur Form von unserer Politik", sagt der 75-Jährige im Gespräch mit "bluewin.ch".

Die Jugend lege Respekt an den Tag, "und deshalb müssen wir Älteren den Jungen auch immer wieder etwas geben", so Ogi. Damit meine er "Zuversicht, Chancen, Bildung und Zusammengehörigkeitsgefühl". Dass die vier Kulturen, die vier Sprachen, die 26 Kantone seit 1848 in Frieden zusammenlebten, sei "Weltrekord". "Wir müssen schauen, dass dies auch weiterhin so bleibt."

Auf die Frage nach der schlimmsten Beleidigung, die er als Politiker ertragen musste, antwortet Ogi: "Ach, darüber möchte ich nicht reden." Nie aber habe er daran gedacht, den Bettel während seiner Zeit als Bundesrat hinzuwerfen. Der SVP würde er, wäre er jetzt 25, wieder beitreten, allerdings "der BGB-ausgerichteten SVP".

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