Winter ade
30 Gründe, warum wir uns auf den Frühling freuen dürfen

Nach diesem Winter, der angeblich der dunkelste seit über 40 Jahren war, haben wir den Frühling definitiv nötig. Hier kommen unsere 30 Gründe, weshalb wir uns auf den Frühling freuen.

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Mit den steigenden Temperaturen und dem Erwachen der Natur kann man endlich die Sinnlichkeit des Frühlings wieder spüren

Mit den steigenden Temperaturen und dem Erwachen der Natur kann man endlich die Sinnlichkeit des Frühlings wieder spüren

AP/Martin Meissner

Riechen Krokusse, Hyazinthen und Narzissen wirklich so stark oder nehmen wir die Gerüche nach dem frostigen Winter einfach intensiver wahr? Tatsache ist, dass der Frühling alle Sinne anregt und jenen des Riechens im Besonderen.

Die Sonne scheint wieder länger und intensiver. Wir freuen uns über die ersten Sommersprossen im Gesicht. Das so gebildete Vitamin D verschafft noch dazu starke Knochen.
Schluss mit Depression! Mit der steigenden Lichtintensität schüttet der Körper automatisch Serotonin und Dopamin aus - diese sorgen für ein besseres Wohlbefinden und bewirken eine leichte Euphorie.

In der Früh fällt es uns wieder leichter, das Bett zu verlassen, weil es draussen hell ist und wir von Vogelgezwitscher geweckt werden. Dafür sind wir ihnen dankbar. Denn die Frühjahrsmüdigkeit kommt schneller, als uns lieb ist. Spätestens am 31. März, wenn wir die Uhren wieder eine Stunde vorstellen müssen.

Wir freuen uns über das Spriessen der Blätter und Blumen, weil wir die Baumskelette in den Pärken nicht mehr ertragen können.

Die Natur schaltet auf Grün und präsentiert uns alle erdenklichen Schattierungen - von zartem Pastellgrün über Lindengrün und Apfelgrün. Praktischerweise harmoniert in dieser Saison auch die Mode mit diesem Farbton.

Händchenhalten macht ohne Handschuhe einfach mehr Spass.

Wir dürfen wieder Farbe bekennen, ohne gleich clownesk zu wirken. Die düsteren Wintertöne werden durch die bunte Frühlingsmode ersetzt.

Erkältung und Grippe ade: Im Frühling sind die meisten wieder gesund. Und der Inhalt der Handtaschen wird nicht mehr nur von Taschentüchern, Nasensprays und Notfalltabletten dominiert.

Man kann wieder spazieren, flanieren oder joggen, ohne auf Eis und Schnee unfreiwillige Pirouetten zu drehen.

Das Anziehen am Morgen dauert nur noch halb so lang. Top statt Wollpulli, Highheels statt Winterboots: Die Frauen fühlen sich erleichtert und die Männer haben wieder was zum Gucken.
Frühling ist auch die Zeit der Vorfreude auf viele freie Tage im April und Mai, wenn Ostern, Tag der Arbeit, Pfingsten, Auffahrt und Fronleichnam sind.

Wir sperren die extra fetthaltige Handcreme für trockene Hände in den Schrank und greifen zur fein duftenden Body-Lotion.

Statt in überheizten Restaurants zu sitzen, locken die Strassencafés, wo man unter freiem Himmel und in Musse einen Latte macchiato schlürfen und entspannt die Vorbeiflanierenden betrachten kann.

Die neu gewonnene Energie lässt sich effizient einsetzen für den längst nötigen Frühjahrsputz. Wir befreien uns dann viel lieber von lästigen Dingen, die wir ohnehin nicht mehr brauchen.

Die Heizung wird heruntergedreht - und man kann endlich wieder richtig durchlüften und bei offenem Fenster schlafen.

Wir trauen uns endlich wieder, barfuss über den Rasen zu laufen, und freuen uns darauf, die neuen Bücher im Park statt auf der Couch zu lesen.

Wir sind motiviert, Neues anzupacken. Schliesslich lernt man nie aus. Ideal, dass viele Kurse und Workshops im Frühling beginnen.

Der garstige Winter hat bestimmt auf dem Balkon oder im Garten seine Spuren hinterlassen. Deshalb gibt es im Frühling viele gute Gründe, ein Gartencenter zu besuchen. Nicht nur, um abgefrorene Pflanzen zu ersetzen, sondern dem Frühling mit blühenden Blumen ein bisschen nachzuhelfen. Das Buddeln in der Erde ist dann sozusagen das süsse Dessert.

Winterruhe ade. Manchmal hat man das Gefühl, auch der Mensch verfalle - wie gewisse Tiere - in eine Art Winterruhe. Wir essen uns im Winter Fettpölsterchen an und vermeiden es, uns zu bewegen. Diese Zeit ist nun vorbei. Jeder will jetzt raus und aktiv sein, Sport treiben, den Garten auf Vordermann bringen oder einfach nur spazieren gehen.

Während Monaten froren die Nasenflügel fast zu, wenn man sie in die Luft hielt. Nun können wir wieder richtig durchatmen - bevor die stickige Sommerhitze uns die Freude wieder vergällt.

Schluss mit kalten Füssen! Und die Bettflaschen dürfen bis nächsten Winter verschwinden.

Genug lange haben wir uns unkenntlich unter Schals und Mützen versteckt, ohne unsere Umwelt wahrzunehmen. Nun ist die Welt plötzlich wieder voller Freunde und wir haben Zeit und Lust für einen kleinen Schwatz.

Wie oft sind wir in den letzten Wochen schlotternd an Bus- und Zugstationen gestanden? Züge, Busse und Bahnen haben nun keine Entschuldigung mehr, unpünktlich zu sein.

Fast haben wir vergessen, wie es sich anfühlt ohne Frisur-zerdrückende Mützen. Endlich dürfen auch die Haare wieder Sonne spüren, und man weiss, was eine Frisur ist.

Frühling lässt auch die PS hochschnellen. Eine Ausfahrt auf dem Motorrad oder im schnittigen Cabrio gibt den Glücksgefühlen zusätzlichen Schub.

Sonnenbrille auf die Nase setzen, Fenster herunterdrehen und laut den Lieblingssong im Radio mitsingen. Nichts macht bessere Laune.

Schmetterlinge fliegen wieder - und nicht nur bei Verliebten im Bauch.

Fondue und Raclette in Ehren, doch davon haben wir mehr als genug. Nun muss wieder einmal eine richtige Wurst her. Und zwar vom Grill. Denn das feine Knistern brennenden Holzes gehört ebenso zum Frühling wie die Rauchfahne durch den Garten.

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