Das vorläufige Verbot des Starts zu ihrem Rekordversuch finde sie "zwar bedauerlich, aber nicht sehr schlimm", sagte Laura in einem Interview des niederländischen Fernsehsenders NOS.

Sie glaube fest daran, dass sie Ende Oktober die Starterlaubnis für ihre Weltumseglung als bislang jüngster Mensch bekommt, sagte Laura am Freitagabend. Zuvor hatte das zuständige Familiengericht in Utrecht der 13-Jährigen untersagt, wie ursprünglich geplant am 1. September in See zu stechen.

Zugleich ordnete das Gericht an, dass Laura für zunächst zwei Monate unter die Aufsicht des Jugendamtes gestellt wird. In dieser Zeit soll eine Kinderpsychologin prüfen, ob das Mädchen die erforderliche mentale Kraft hat, eine zwei Jahre währende Solo-Seereise zu überstehen.

"Ich werde der Kinderpsychologin zeigen, was ich kann und ich werde ihr erklären, dass ich nicht so aufgewachsen bin wie die meisten anderen Kinder", sagte Laura. Sie verwies dabei darauf, dass sie während einer Weltumseglung ihrer Eltern auf einem Boot in Neuseeland geboren wurde und schon als Kleinkind mit dem Segeln und einem Leben auf dem Wasser vertraut gemacht wurde.

Ausserdem will sie der Psychologin und dem Jugendamt genau darlegen, wie die Weltumseglung ablaufen soll und welche Sicherheitsvorkehrungen es dabei geben wird.